Buch Referat - "Der Junge im gestreiften Pyjama"
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ᐅ Buch Referat - "Der Junge im gestreiften Pyjama"

Buch Referat - "Der Junge im gestreiften Pyjama"

Der Junge im gestreiften Pyjama
Hallo, ich möchte euch heute das Jugendbuch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ vorstellen.

Der Autor ist der irische Schriftsteller John Boyne und wurde im Jahre 1971 in Dublin geboren. Er studierte Englische Literatur am „Trinity College“ und am „Norwich      College“ kreatives   Schreiben. Er hat 14 Romane verfasst und unter einer dieser war „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von dem es mehr als 9 Millionen Kopien weltweit verkauft wurden. Seine Romane sind in 51 Sprachen veröffentlicht worden. Einige wichtige Werke von ihm sind "Der Junge im gestreiften Pyjama", „Die Geschichte der Einsamkeit“ und „So fern wie nah“. Im Jahre 2007 bekam er den „Irish Book Award“ für "Der Junge im gestreiften Pyjama", in 2012 den „Hennessy Literary Awards Hall of Fame“ und in 2015 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher für „So fern wie nah“. Ebenfalls war er nominiert worden für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

John Boyne im Jahre 2017Der Inhalt des Buches spielt in der Vergangenheit während der Zeit desNationalsozialismus  im 2. Weltkrieg und beginnt in einem Haus in Berlin. Von dort zogen sie nach Polen. Dort wohnten sie in einem Haus in „Aus-Wisch“ das auf das Konzentrationslager Auschwitz deuten soll. "Der Junge im gestreiften Pyjama" war sein vierter Roman und diesen schrieb er in zweieinhalb Tagen. Das Buch wird in einzelne Kapitel geteilt. Insgesamt sind es zwanzig Kapitel. Das Buch hat 267 Seiten.

Im Buch kommen 12 Personen vor.
Einige der wichtigsten sind:
Der Hauptcharakter ist der neunjährige Bruno. Er ist „nicht so groß“ wie andere Jungen seines Alters, was ihn etwas stört. Er hat eine ältere Schwester, Gretel. Brunos Familie ist wohlhabend. Bruno ist klug und sensibel. Er beobachtet sein Umfeld und die ihn umgebenen Menschen sehr genau, weswegen ihm kleinste Veränderungen an deren Verhalten auffallen.

Gretel ist die drei Jahre ältere Schwester von Bruno. Sie spielt gern noch mit ihren Puppen. Ihre Beziehung zu ihrem Bruder ist nicht die beste. Als ältere Schwester möchte sie gern über alles bestimmen.
Die Mutter von Bruno und Gretel ist „eine große Frau mit langen roten Haaren“, deren Namen man nicht erfährt. Sie arbeitet nicht sondern kümmert sich um die Erziehung der Kinder und die Organisation des Haushalts. Sie ist sehr auf die Erziehung ihrer Kinder bedacht.
Der Vater von Gretel und Bruno achtet sehr auf sein äußeres Erscheinungsbild. Er trägt immer eine „frisch gebügelte Uniform“. Durch seine hohe Bildung und seinen Ehrgeiz hat er es in seinem Leben weit gebracht und Karriere gemacht. Er steht im persönlichen Kontakt zum Führer. Er wurde von ihm zum Kommandanten befördert.
Schmuel ist ein etwa neunjähriger polnischer Jude, der ins Lager Aus-Wisch gebracht wurde und nun dort leben muss. Schmuels Kopf wurde kahl rasiert. Er ist abgemagert, da er im Lager nicht genug Nahrung erhält. Durch diese ungesunde Lebensweise ist seine Haut grau.
Schmuels gesamte Familie, also seine Mutter, sein Vater, sein Bruder Josef sowie sein Großvater, wurden in das Lager gebracht.

Bruno (Foto: Walt Disney)


Kommen wir nun zum Inhalt des Buches:

Der Roman handelt um Bruno, den neunjährigen Jungen, der mit seinen Eltern, seiner älteren Schwester Gretel, mit dem Dienstmädchen Maria und anderen Bediensteten in Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus lebte.
Da der Vater einen neuen Job von dem Führer persönlich zugewiesen bekam, musste die Familie in ein neues Haus nahe des Konzentrationslagers Auschwitz in Polen ziehen.
Bruno und seiner Schwester gefiel der Ort überhaupt nicht. Von seinem Fenster aus konnte er ein Lager sehen, das von einem Zaun umgeben war. Allerdings hatte er keine Ahnung, welche Menschen dort lebten und was dort passierte.
Bruno versuchte seine Eltern zu überzeugen, wieder nach Berlin zu ziehen. Ihm fehlten seine Freunde und seine Großeltern. Mit seiner Schwester konnte er auch nicht spielen, da sie ihn ärgerte und sich lieber mit ihren Puppen beschäftigte.
Das ihm nicht Langweilig war, wollte er sich eine Schaukel bauen. Oberleutnant Kotler, der ein enger Mitarbeiter von Vater war, befahl Pavel, der bei der Familie in der Küche half und ihnen das Essen servierte, für Bruno einen Reifen zu holen. Beim Schaukeln stürzte Bruno und verletzte sich am Bein und hatte danach eine Wunde, die Pavel ihm versorgte. Dadurch erfuhr er auch, dass Pavel angeblich ein Arzt sei, was er nicht glauben konnte.
Der Vater sagte, dass es wieder Zeit wird das Bruno und Gretel etwas lernen. Er stellte einen Lehrer namens Liszt ein. Herr Liszt mochte gern Geschichte und Erdkunde, während Bruno Lesen und Kunst bevorzugte.
Als ihm wieder die Langeweile packte, erinnerte er sich wie gern er früher in Berlin geforscht hatte. Es war eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Da das Haus nicht so viele Ecken und Kanten zum Forschen hatte musste er es draußen machen. Draußen sag er im Sonnenlicht den Zaun. Er sah so aus als würde er sich endlos erstrecken und das freute ihn, da er daran entlanggehen und herausfinden konnte, wann er zu Ende war. Also trat er seine Reise an. Bruno versuchte nicht daran zu denken, dass Mutter und Vater ihm gesagt hatten, dass er nicht in diese Richtung gehen dürfe. In der Ferne sah er einen Punkt in der Nähe des Zaunes, der immer größer wurde. Als Bruno noch näher kam, sah er, dass es ein Junge war.


Sie fingen an sich zu Unterhalten. Bruno fragte ihn nach seinem Namen. Er hieß Schmuel.  Es war ein Name den er noch nie gehört hatte. Ebenfalls fanden sie heraus, dass sie gleich alt und auch am gleichen Tag geboren waren. Schmuel erzählte seine Geschichte, wie er hier her kam. Bruno fand, dass er für einen Tag mehr als genug geforscht hatte, und begab sich auf den Heimweg.
In den nächsten Tagen trafen sie sich jeden Tag.
Eines Tages erfuhren sie die Nachricht, dass ihre Großmutter starb. Für ihre Beerdigung fuhren sie für 2 Tage nach Berlin. Darauf freute sich Bruno sehr. In dieser Zeit wurde anscheinend auch Kotler irgendwo anders stationiert, da er als sie zurückkamen nicht da war. An diesem Tag fragte Bruno Gretel wer die Menschen hinter dem Zaun überhaupt wären. Darauf Antwortete sie, dass es Juden wären und wir das Gegenteil davon. Während beide gemeinsam redeten entdeckte Gretel das Bruno Läuse hatte und dadurch mussten ihm die Haare geschnitten werden.
Am nächsten Tag verkündete der Vater, dass Bruno, Gretel und Mutter wieder nach Berlin ziehen dürfen. Nur war Bruno nicht sehr erfreut darüber, da er dadurch seinen neuen Freund verlieren würde. Bruno traf sich wie jeden Tag mit Schmuel am Zaun. Dort erzählte er ihm alles. Sie schmiedeten einen Plan wie sie zusammen spielen könnten.
Der Tag danach war also ihr letzter. Wie vereinbart trafen sie sich wieder am Zaun wo Schmuel mit einem gestreiften Pyjama in der Hand stand. Bruno zog ihn an und schlüpfte unter dem Zaun durch. Zum ersten Mal hatten sie sich berührt. Schmuel fragte Bruno, ob er ihm helfen könnte seinen Vater wiederzufinden da er seit einigen Tagen nicht aufgetaucht wäre. Er wusste genau, dass er ihm behilflich sein könnte da Bruno ein sehr guter Forscher war. Bruno erwiderte auf diese Frage mit einem Ja.
Im Lager suchten Sie vergeblich. Plötzlich Pfiff ein Soldat und alle fingen an zu marschieren. Bruno wusste nicht was los war und war ganz verwirrt. Sie hielten sich an der Hand.
Und wenn ihr das Ende wissen möchtet, dann könnt ihr es gerne lesen.

 

Nun zu meiner Meinung zum Buch:

In allem finde ich das Buch echt fesselnd und man möchte gleich an der Story teilnehmen. Man kann sich gut vorstellen, dass die Geschichte einmal genau so stattgefunden hat. Selbst wenn das eben nicht der Fall ist. Mir hat es gefallen das die Geschichte leicht vermittelt wird, obwohl es eigentlich ein recht ernstes Thema ist. Der Autor möchte wahrscheinlich den Lesern die Botschaft übermitteln, dass alle Menschen gleich sind und das Rassen- oder Religionszugehörigkeit keine Rolle spielen.

Also vergebe ich dem Buch 9/10 Sterne.


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Kommentare
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Cool gestaltet!
Nikolax - vor 1 Monat

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