Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg - Nachkriegszeit [Deutschlandplanung der Sieger]
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ᐅ Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg - Nachkriegszeit [Deutschlandplanung der Sieger]

Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg - Nachkriegszeit [Deutschlandplanung der Sieger]

Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg - nach 1945


Nach dem zweiten Weltkrieg lagen fast alle deutschen Städte in Trümmern und während die Bevölkerung versuchte den mühsamen Alltag wieder zu organisieren, liefen die Verhandlungen und Planungen um das besetzte Deustchland bereits in vollen Zügen.

Die Deutschlandplanung der Sieger:

Bereits vor dem Kriegsende diskutierte die Antihitlerkoalition (Militärbündnis aus den drei alliierten Hauptmächten Sowjetunion, Großbritannien und später auch der USA) in unterschiedlichen Konferenzen über die Zukunft Deutschlands nach dem Krieg. Dabei zeigte sich vorerst schnell eine Einigkeit zwischen den Allierten bei der Konferenz von Teheran (1943). Deutschland sollte bedingungslos kapitulieren und das besiegte deutsche Reich sollte vollständig besetzt und in Besatzungszonen eingeteilt werden. Zudem sollte das Land denazifiziert und die Bevölkerung zu Demokraten umerzogen werden. So sollte verhindert werden, dass Deutschland wieder zu alter Macht findet und womöglich einen neuen Krieg anfängt. Konkrete Pläne, wie diese Aufgabe erfüllt werden sollte, standen jedoch noch nicht fest. Schon auf der Konferenz von Jalta (1945) änderten die West- Alliierten ihre Ziele. Das Ziel war nun, ein starkes und stabiles Deutschland aufzubauen. Dieser Sinneswandel kam auf Grund der Interessen Stalins zustande. Dem Diktator ging es nämlich um den Ausbau der Vormachtstellung der Sowjetunion. Die West- Allierten hatten daher die Sorge, dass sich die geschwächte deutsche Bevölkerung aufgrund der desaströsen Lage zum Kommunismus bekennen würde. Um dieses Szenario zu verhindern, versuchten die West- Allierten den Kommunismus einzudämmen. Dies sollte durch die wirtschaftliche und soziale Unterstützung der westlichen Besatzungszonen passieren, denn nur durch ein wirtschaftliches und sozial stabiles Land könne sich nach amerikanischer Meinung eine stabile Demokratie entwickeln und diese in die westliche Welt eingebunden werden (Details: siehe Marshall Plan).

Diese Vorgehensweise stieß auf Unverständnis der UdSSR, die eher eine Schwächung Deutschlands vorsah und diese durch die Forderung von Reperationen herbeiführen wollte. In der SBZ (Sowjetische Besatzungszone) wurde schnell klar, dass die Planung vorsah, ein Gebiet nach stalinistischem Vorbild zu erschaffen. Bereits 1945 führten die Sowjets eine Bodenreform durch. Die Großgrundbesitzer wurden enteignet, das Land den Kleinbauern übergeben. Dies waren die ersten Schritte für einen Arbeiter- und Bauernstaat. Zudem wurde die Industrie verstaatlicht und harte Reperationen führten zu einer nachhaltigen, wirtschaftlichen Schädigung in der SBZ. In Deutschland entwickelten sich so schnell zwei gesellschaftlich komplett unterschiedliche Systeme.

Findet ihr, dass die Besatzungspolitik in Deutschland die richtige Entscheidung der Alliierten gewesen war?





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