Die größte Wüste der Erde - Die Sahara
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ᐅ Die größte Wüste der Erde - Die Sahara

Die größte Wüste der Erde - Die Sahara

Sahara

Allgemeines

Mit rund 9 Mio. km² ist die Sahara die größte Wüste der Erde. Das entspricht knapp der Fläche der gesamten USA. Sie liegt in Nordafrika und erstreckt sich von der Atlantikküste über mehr als 6000 km zum Roten Meer im Osten.
Geröll- und Kieswüsten bestimmen weitgehend das Landschaftsbild. Nur rund 20 % sind Sandwüsten mit aufgewehten Dünen.
Der einzige Fluss, der die Sahara quert, ist der Nil.
Viele nordafrikanische Staaten haben Anteil an der Sahara. Einige von diesen sind Ägypten, Tunesien und die Republik Sudan.
 

Bevölkerung und Wirtschaft

Die geringe einheimische Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Arabern, Berbern und Mauren. Das zahlenmäßig größte Saharavolk sind die Tuareg. 60 Prozent der Saharabewohner sind sesshafte Oasenbauern, 40 Prozent Nomaden und Halbnomaden. Größere Siedlungen finden sich vor allem am Nordrand der algerischen Sahara. Neusiedlungen haben sich in den erdöl- und erdgasfördernden Gebieten Algeriens und Zentrallibyens gebildet. Im Westen und in der Libyschen Wüste sind weite Teile menschenleer.
In der Sahara kann man auch Bodenschätze finden. Einige Bodenschätze sind Erdöl, Erdgas, Salz, Gold und Phosphate.

 

Klima

Extreme Trockenheit, große Hitze und große tageszeitliche Temperaturschwankungen sind für das Klima der Sahara charakteristisch. Die Folge sind geringe Niederschläge und geringe oder keine Vegetation.
Die höchste Lufttemperatur in der Sahara von 57,7 °C wurde in der libyschen Wüste gemessen. Im Tibestimassiv sinkt die Temperatur auch nachts auf minus 16 °C. Bei extremer Tageshitze und Windstille entsteht die sogenannte Fata Morgana.
Die Sonne scheint mit durchschnittlich 11 Stunden täglich. Also am längsten auf der ganzen Erde.
Es können extreme Temperaturschwankungen auftreten, wobei tagsüber bis zu 60 °C und nachts eine bis zu 30 °C geringere Temperatur gemessen wird.
In den Wintermonaten kann die Temperatur nachts bis auf −10 °C sinken. Es kann kurzzeitig Bodenfrost auftreten und in Höhenlagen auch Schnee fallen.
Die hohen Temperaturwechsel und die Hitze sind eine Gefahr für den Menschen. Bei 50 °C verliert der Körper durch Verdunstung etwa 1 Liter Wasser pro Stunde.
Die durchschnittliche Niederschlagsmenge etwa 45 mm, es gibt aber regionale Extremwerte und große Unterschiede.
Jeder 3. Tag ist in der Sahara Sturmtag. Staubstürme mit bis zu 3000 m Höhe und einigen Kilometern Durchmesser ziehen heran. Bis zu 5 Mio. Tonnen Staub schweben ständig in der Luft der Sahara.

 

Vegetation und Landschaft

Die Sahara hat keinen oder nur sehr geringen Pflanzenwuchs.  Eine Ausnahme bilden die Oasen, die durch Grundwassernähe oder Quellen reicheren Pflanzenwuchses haben.  Die Vegetation hat sich an die speziellen Klima- und Bodenverhältnisse angepasst.
Prähistorische Felszeichnungen im Tibesti - und Tassili Gebirge weisen auf eine ehemals dichte Vegetation und eine reiche Tierwelt hin. Die Tierwelt besteht aus z.B. Gazellen, Wüstenfüchse, Insekten und viele weitere.
Die wichtigsten Gebirge sind der Hoggar mit bis zu 3000 m Höhe und das Tibestigebirge mit bis zu 3400 m Höhe. Die höchste Erhebung in der Sahara befindet sich im Tibestigebirge und ist ein derzeit ruhender Vulkan. Er heißt Emi Koussi mit 3415 m über dem Meeresspiegel.


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