Edelweißpiraten Geschichte und Entstehung
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ᐅ Edelweißpiraten Geschichte und Entstehung

Edelweißpiraten Geschichte und Entstehung

Edelweißpiraten Geschichte und Entstehung Gruppe Alex, Sam, Sven, Lukas

 

Der Begriff Edelweißpirat war Anfangs nur ein Bezeichnung für verhaltensauffällige Jugendliche die sich durch abwägige Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit bemerkbar gemacht haben.

 

Diese Aufsässigen Jugendliche fingen an sich in den Jahren 1938 bis 1945 in Gruppen zu sammeln um mit Flugblättern oder anderen Taktiken Öffentlich gegen das NS-Regime vorzugehen.

Zu all dem kam es nur durch die Einführung der Jugenddienstpflicht am 25.02.1938.

Dieses Gesetz zwang die männlichen Jugendlichen in die HJ und die weiblichen Jugendlichen in den Bund Deutscher Mädels. Das heißt vereinfacht gesagt nur das die Jugendlichen Quasi ihrer Freiheit beraubt worden. Doch da sich einige von ihnen nicht damit abfinden konnten und dazu gehören insbesondere die Weiblichen Jugendlichen in die Rolle des zukünftigen Soldaten oder der fürsorglichen Mutter gezwungen zu werden entstanden nach gewisser Zeit immer größer werdende Gruppen aus verhaltensauffälligen Jugendlichen die so genanten Edelweißpiraten. Diese Jugendlichen die zu solchen Gruppen gehörten Kennzeichneten sich meist mit einem Edelweiß unter dem Linkem Rockaufschlag oder einer Edelweiß Farbenen Stecknadel die überwiegend am linkem Ärmel befestigt wurde. Zu den Tätigkeiten der Edelweißpiraten gehörten wie eben kurz erwähnt zb das verteilen von Flugblättern, Singen von umgeänderten und in den Dreck gezogenen Liedern der HJ oder teilst sogar das bemalen von Wänden und Straßen auf denen sie meist Anti Faschistische Parolen gesprayt haben diese lauteten zb Nieder mit Hitler, Nazi Köpfe werden Rollen, oder auch Nieder mit der Nazi Bestie. Also kann man sagen das sie mit recht aggressiven und teilst Angst einjagenden Sprüchen die Leute vor der HJ oder dem BDM (Bund Deutscher Mädchen) Abschrecken wollten. Nicht nur die Aktivitäten der Edelweißpiraten waren provokative sondern auch ihre Treffen Die Gruppe der Verhaltensauffälligen Jugendlichen trafen sich nämlich meist auf ihren Illegal durchgeführten Fahrten und übernachteten dann auf den von ihnen Illegal aufgebauten Zelt und Lager Plätzen. Diese Wanderungen waren zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Wandervogels Gesetz der HJ verbotenen. Diese Gesetz besagte das sämtliche Fahrten oder Zeltlager die nicht unter Aufsicht oder Aufträge der HJ standen verboten sind. Aber auch bei den von der HJ durchgeführten Fahrten die als Freizeit Beschäftigungen von der NS verklickert wurden sind ging es nur um Ideologische Schulbildung und Paramilitärische Disziplin. Besonders Riskant wurde es für die Edelweißpiraten doch erst als sie Feindliche Radio wellen abfingen abhörten und weiterverbreiteten um zu zeigen wie es wirklich um Deutschland steht (Hitler sagte seinem Volk ja immer das es gut um Deutschland ständ).

Schließlich kam es dazu das der NS Jurist Eric Kaltenbrunner am 25.10.1944 durch diese Provokationen die so genannte Richtlinien zur Bekämpfung jugendlicher Cliquen Eingeführt hat. Dies Erlaubte den Nationalsozialisten härter durchzugreifen. Falls sie einen Edelweißpirat schnappten bekam er je nach schwere seines Vergehens und je nach Kooperationsbereitschaft entweder Fürsorgeerziehung, Gefängnis Strafe, Die Jugend KZ oder sogar die Todesstrafe. Ein Großteil der Gruppenmitglieder kannte sich nur mit dem Spitz oder Vornamen, was auch ein Schutz bei Folter Verhören war. 1943 entschlossen sich einige Mitglieder der Edelweißpiraten, in die weiter in die Illegalität zu gehen und Kontakt zur politischen Opposition aufzunehmen, wie zum Beispiel die wohl bekannteste Edelweißpiraten Gruppierung aus dem Kölner Arbeiterstadtteil Ehrenfeld, die so genannte Ehrenfelder Gruppe. Diese Gruppe bestand aus geflohenen Zwangsarbeitern, Russen, Juden, Deserteuren und Jugendlichen die seit August 1944 im Stadtteil Köln-Ehrenfeld durch Antifaschistische Aktionen in Erscheinung traten. Die Gruppen waren oftmals ortsbezogen und unabhängig von einander organisiert. Spätestens durch die Kriegswirren und die Entscheidung für den Widerstand waren die Gruppenmitglieder einander auch Familienbezug und -ersatz im Untergrund geworden. Nach Kriegs Ende wurde es um die Edelweißpiraten immer stiller wie viele von ihnen ermordet wurden lässt sich nur ganz grob in zahlen zusammen fassen aber geschätzt sollen es etwas mehr als 10.000 Edelweißpiraten gewesen sein die entweder im Gefängnis, Konflikten oder bei den Todesstrafen ums Leben gekommen sein sollen. Eine der am längsten existierenden Edelweißpiraten Gruppen waren die am Rhein und Ruhr lebenden Gruppen Mitglieder sie lösten sich erst im Jahre 1947 auf.

Einige damalige Edelweißpiraten schrieben Bücher oder Biografien über ihre damaligen Geschehnisse die uns heute dabei helfen die Geschichtliche Lage von damals besser zu verstehen.


Wann begann sie?





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