Entwicklung der BRD & DDR - Unterschiede im Alltag und der Wirtschaft - Bau der Berliner Mauer
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ᐅ Entwicklung der BRD & DDR - Unterschiede im Alltag und der Wirtschaft - Bau der Berliner Mauer

Entwicklung der BRD & DDR - Unterschiede im Alltag und der Wirtschaft - Bau der Berliner Mauer

Die deutsche Zukunft zwischen Kommunismus und Kapitalismus

Die Zukunft Deutschlands stand zwischen den beiden ideologischen Gegensätzen des Kommunismus und des Kapitalismus. So war das geteilte Deutschland nicht weit von einer Spaltung entfernt.

 

 

 

Gründung der BRD & DDR

Die doppelte Staatsgründung auf deutschem Boden:

In Deutschland entwickelten sich zwei völlig unterschiedliche gesellschaftliche Systeme und immer deutlicher zeichnet sich ab, dass aus den Westzonen die Bundesrepublik und aus der sowjetischen Zone die DDR entstehen sollte. Ein letzter deutscher Versuch, die Teilung aufzuhalten war 1947 auf der Ministerkonferenz in München gescheitert. Aus allen Zonen waren die deutschen Länderchefs angereist, um über wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit zu beraten. Die Konferenz endete mit der Abreise der Ostdeutschen Vertreter. Man hat sich dort noch nicht einmal auf die Tagesordnung einigen können. Dies zeigt die gegensätzlichen Positionen der beiden Mächte. Das gegensätzliche Verhalten der beiden Mächte in Deutschland entwickelte sich mit der doppelten Staatsgründung weiter zu einer Konkurrenz der Systeme.

Beide Staaten behaupteten, die bessere demokratische Republik zu sein. Die Ordnung nach westlichem Vorbild trifft bei der Bevölkerung im Westen auf breite Zustimmung und Zufriedenheit. In der DDR mit dem stalinistischem System blieb diese Zustimmung aus. Die Bevölkerung sah die Politik der Besatzungsmacht (UdSSR) eher skeptisch, während sich in Westdeutschland ein Sinneswandel in der Bevölkerung vollzog. Die Westmächte werden zunehmend nicht mehr als Besatzer, sondern als Unterstützer angesehen. Zu dieser Einstellung verhalf auch die Durchführung des Marshall Plans. Es bauten sich freundschaftliche Beziehungen zwischen Siegern und Besiegten auf.
Deutschland stand beim Kampf der Systeme im Zentrum internationaler Politik. Schließlich bildete die deutsch-deutsche Grenze sichtbar die Abgrenzung der beiden Weltmächte, welche expansionischtische Ziele vertraten. Das führte in Westdeutschland zur Sorge, die Demokratie womöglich mit Waffen verteidigen zu müssen. Die Diskussion um die Wiederbewaffnung Westdeutschlands Mitte der 50er Jahre war die logische Folge. 1955 hatte Adenauer (von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der BRD) durch Vertäge sein Ziel einer bewaffneten Bundeswehr erreicht. Die Bundesrepublik trat dann als souveräner Staat der NATO bei, doch mit der Entscheidung für das westliche Verteidigungsbündnis stärkte Adenauer auch die Teilung. Die Antwort aus den Osten erfolgte prompt als Reaktion auf diese Entscheidung. Im selben Jahr trat die DDR dem Warschauer Pakt bei. Diplomatische Beziehungen pflegten die beiden Staaten nicht miteinander, denn die DDR wurde vom Westen nicht als souveräner Staat anerkannt. Diese enge Politik der Westbindung Adenauers führte unter damaligen Gegebenheiten zwangsläufig zur Stärkung des Konflikts mit der Sowjetunion. Adenauer weigerte sich auf politische Forderungen der Ostblockstaaten einzugehen. Für ihn war eine Wiedervereinigung nur möglich, wenn diese mit freien, demokratischen Wahlen einhergeht. Dieser ignorante Kurs Adenauers führte in den Folgejahren seiner Kanzlerschaft zu einer weitgehenden Isolation des Ostens. Die Entwicklungen in der DDR trugen dazu bei, dass die Bundesrepublik Deutschland ihren Alleinvertretungsanspruch für alle Deutschen beanspruchte, weil zu 100.000en die Menschen von Osten nach Westen flohen. Am Anfang der 60er Jahre erreichten die Flüchtlingswellen neue Rekorde. Auch wenn die Staatsführung vorerst öffentlich behauptete, keine Mauer zu errichten (SED-Parteichef Walter Ulbricht, Juli 1961: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten"), setzte die DDR dies später doch um.

 

Der Bau der Berliner Mauer als Resultat [Gründe und Interessen]:
 

Quer durch die Stadt, über Straßen, Plätze und Kanäle zogen die Grenztruppen den eisernen Vorhang. Er zerriss Familien, entzweite Freunde, trennte Lebenswege. Die Berliner Mauer ist das Resultat der Entwicklung zweier unterschiedlicher Gesellschaftsformen auf deutschem Boden, wobei abzusehen war, dass die DDR als Staat der Bevölkerung nicht die nötigen Freiheiten und Vorteile bieten konnte wie der Westen Deutschlands. Der Hauptgrund für den Bau der Mauer war, ein Ausbluten der DDR zu verhindern, denn 3 ½ Millionen Menschen verließen von 1945 bis 1961 aus Protest gegen Zwang, Unterdrückung und Misswirtschaft die DDR – zu einem Großteil junge, ausgebildete und arbeitsfähige Menschen unter 25 Jahren. Zwar rechtfertigte die SED die Mauer als Notwehrmaßnahme gegen „westlichrevanchistische Abwerbe- und Wühlarbeit“ und deklarierte sie als „antifaschistischen Schutzwall“. Doch jeder wusste, dass die Massenflucht aus der DDR die Existenz des Staates bedrohte und es die einzige Möglichkeit war, ein Ausbluten der DDR zu verhindern.
 

Das Fazit:
Deutschland war im Spannungsfeld der bipolaren Welt sehr vielen politischen und wirtschaftlichen Einflüssen von außen ausgesetzt, bevor der alliierte Kontrollrat durch die Regierung in der BRD abgelöst wurde und sie durch die Maßnahmen Adenauers (z.B. Pariser Verträge vom 23. Oktober 1954) mehr Souverenität erlangte. Während Westdeutschland durch die Unterstützung der Westmächte mit der Zeit wirtschaftlich aufblühte, wuchs bei der Bevölkerung des Ostens die Unzufriedenheit und die wirtschaftliche Misere.


Gibt es heute noch merkliche Spuren von der Teilung Deutschlands?




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