G20 Gipfel in Hamburg
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ᐅ G20 Gipfel in Hamburg

G20 Gipfel in Hamburg

G20 Gipfel in Hamburg

Der Bundespräsident wolle mit Sicherheitskräften und Bewohnern sprechen, kündigte das Präsidialamt an. Zugleich beginnt in der Hansestadt die Aufarbeitung der heftigen Krawalle. Zunächst ziehen Vertreter des linken Spektrums eine Bilanz der Gipfeltage.

Bürgermeister Olaf Scholz will am Mittag mit Innensenator Andy Grote (beide SPD), dem Polizeipräsidenten und dem Einsatzleiter vor die Medien treten, um die Ereignisse zu bewerten. Auch CDU-Fraktionschef André Trepoll will seine Sicht der Dinge darlegen. Weitere Demonstrationen sind nicht mehr angemeldet. Wegen der schweren Ausschreitungen hatten CDU und FDP bereits Kritik an Scholz und Grote geübt. Sie hätten ihr Sicherheitsversprechen gebrochen und die Gewaltbereitschaft der linksradikalen Demonstranten massiv unterschätzt. Dem widersprach Scholz.

Dennoch sei es laut Polizeiangaben weiterhin erforderlich weiter gegen "Störer" rund um die "Rote Flora" vorzugehen. An der Feldstraße/Ecke Budapester Straße kam ein Wasserwerfer zum Einsatz. "Das Werfen mit Steinen und Flaschen wird mit Wasser beantwortet", hieß es per Durchsage. In den Stadtteilen Billstedt, Hamm und Altona wurden der Polizei zufolge Autos in Brand gesetzt beziehungsweise durch Feuer beschädigt.

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen die Angaben zur Zahl der Demonstranten aktualisiert, die festgenommen beziehungsweise in Gewahrsam genommen wurden. Seit Beginn der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg seien 144 Personen festgenommen und 144 weitere in Gewahrsam genommen worden, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit.

Die Polizei hat nach dem Bewurf mit Flaschen und dem Bau von Barrikaden mehrere Menschen festgenommen.


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