Robert Musil – Die Verwirrungen des Zöglings Törless [Struktuelle Ausarbeitung]
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Robert Musil – Die Verwirrungen des Zöglings Törless [Struktuelle Ausarbeitung]

Robert Musil – Die Verwirrungen des Zöglings Törless

Darstellung: Erzählverhalten, Eltern-Kind-Beziehung und Selbstkonzept

Der klassische Adoleszenzroman „Die Verwirrungen des Zöglings Törless“ von Robert Musil, welcher 1906 erstmalig im Wiener Verlag erschienen ist, gilt als eines der frühen Hauptwerke der literarischen Moderne und beschreibt überwiegend Vorgänge an einem Provinzinternat der österreichisch-ungarischen k. und k. Monarchie.

In dem Roman herrscht eine auktoriale Erzählsituation beziehungsweise eine Nullfokalisierung vor. Zudem handelt es sich bei dem Erzähler um eine unbeteiligte Person des Romans (heterodiegetisch), der eigenen Eindrücken zufolge nach „von oben herab“ kommentiert, korrigiert und Ereignisse deutet (vgl. z.B.: S.9, S. 30). Der Erzähler ist allwissend und erzählt über die Gefühle, Empfindungen und äußeren Handlungen der Hauptfigur Törless (vgl. z.B.: S. 83), bringt jedoch seine persönliche Sichtweise durch einige Eingriffe in die Handlung ebenfalls zum Ausdruck. Es herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Erzählung der Hauptfigur und der des Erzählers. Jedoch ist festzustellen, dass der Erzähler inhaltlich überwiegend über die Gefühle des Protagonisten redet, den Protagonisten teilweise in Schutz nimmt und sich des Öfteren zwischen den Leser und den Erzählvorgang schiebt. Zudem lassen sich Einschübe kurzer prägnanter Monologe erkennen, was bewirkt, dass das Erzählbild dynamisch und flexibel ist.

Törleß befindet sich während des ganzen Romans in der charakterlichen Entwicklungsphase und hat darüber hinaus einige Verwirrungen, die sich mit einer schrecklichen Sehnsucht zu seinen Eltern paaren. Dieses Verhalten zeigt sich bereits zu Beginn des Romans, als Törless versucht durch Briefe an die Eltern Zuflucht zu finden. Die gut gemeinten Ratschläge der Eltern helfen Törless jedoch nicht, sodass er auf sich allein gestellt ist. Generell herrscht aber eine gute Eltern-Kind-Beziehung, da Törless auch moralische Unterstützung erhält.

Törless fühlt sich im Internat einsam und leer, was in den Briefen an die Eltern deutlich wird. Er hat die Grundeinstellung von einem realistischen Denken, das jedoch im Laufe der Monate immer seltsamere Formen annimmt. Er ist mit der Zeit immer weiter auf der Suche nach seiner hinteren / tieferen Wirklichkeit und versucht dies durch eine genaue Selbstbeobachtung (vgl. z.B.: S 30) zu erreichen. Er kann dieses Verhalten jedoch nicht als Identitätsfindung erkennen. Viele Gedanken verleihen ihm einen kritischen Blick auf seine Umwelt und distanzieren ihn von seinen Mitmenschen. Immer wieder muss er selbst feststellen, dass er anders ist als die übrigen `Zöglinge`.


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